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2018


Helfernachmittag im Clubhaus 

Mit einem Spanferkelessen, gestiftet von einem rührigen Westerescher Sponsor des MSC, sagte der Club Danke für die vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeiten vor, am und nach dem Renntag. Die Vergabe des Challenge-Laufs an den Eichenring durch die FIM dürfen sich alle Helfer ebenfalls als Verdienst auf ihre Fahnen schreiben. 

                            



Speedway Weltmeister Nicki Pedersen testet auf dem Eichenring

Start in eine neue Karriere?

Ein Überraschungsgast erschien am Montagnachmittag auf dem Eichenring in Scheeßel. Der dreimalige Speedway Weltmeister Nicky Pedersen aus Dänemark gab sein Debut auf einer Langbahn.
Nachdem Pedersen für die nächste Saison keine Wildcard im Speedway Grand Prix erhielt, stellte er Überlegungen für eine neue Herausforderung an. Dies führte zu einem Kontakt mit Matthias (Matten) Kröger, der häufig bei Rennen und Trainingseinheiten auf dem Eichenring zu finden war. Man war sich schnell einig: Kröger stellte die Maschinen und der Eichenring die Bahn. Der Club hatte diese speziell für ein Training vorbereitet.
Nur kleine Speedwaybahnen gewohnt, flößte die 1000 Meter-Bahn dem Dänen anfangs schon Respekt ein. Nach vorsichtigem Herantasten sahen die späteren Versuche aber recht ansprechend aus.
Pedersens Fazit: „Die höhere Geschwindigkeit im Gegensatz zum Speedway ist nicht das Problem, aber die Kurven muss ich hier ganz anders fahren.“
Der Weltmeister zeigte sich aber als gelehriger Schüler und nahm Tipps der Langbahn Experten Kröger oder auch Bünning vom MSC Eichenring dankbar an.
Spaß gemacht hat es Nicki Pedersen auf jeden Fall. Ob mehr daraus wird, muss die Zukunft zeigen. Für den Langbahnsport wäre Pedersen eine Bereicherung, darin waren sich die rund dreißig Kiebitze,die das Training verfolgten alle einig.










Nicht der Topfavorit, sondern der Geheimfavorit holte den Titel. Mit dem Emsländer Jörg Tebbe siegte, zumindest für Insider nicht unerwartet, der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und sorgte dafür, dass der Titel im Norden bleibt.

Ergebnisse des Renntages unter Rennen




Martin Smolinski muss als Topfavorit auf dem Eichenring gehandelt werden. Seinen letzten Auftritt hier hatte er anläßlich der Team WM 2011, als er wesentlich zum Titelgewinn beitrug.


Arbeitseinsatz auf dem Eichenring  
Jeweils ab 9.00 Uhr !!! 

Samstag  28.07.18     Samstag  04.08.18     Samstag  11.08.18     Samstag  18.08.18     Samstag  25.08.18

Samstag  01.09.18     Samstag  08.09.18     Samstag  15.09.18     Montag    17.09.18     Dienstag  18.09.18

 Es geht auch ohne Motorkraft

Dem Motto des Scheeßel-Tages entsprechend verzichtete der MSC Eichenring an seinem Stand auf die Kraft der Motoren und betonte den körperlichen Einsatz. Über eine Strecke von 15 Metern war eine Sandbahnmaschine inklusive Fahrer nach Zeit zu schieben. Die schnellste Zeit waren 4,5 Sekunden. Obwohl sich die starken Männern der Cyclones Footballer redlich mühten, mussten sie sich den Nobodys geschlagen geben. Den kleinen Matadoren stand eine Minimaschine zur Verfügung. Sie waren mit gleichem Eifer bei der Sache und versuchten oft mehrfach ihre Zeit zu unterbieten. 
Abgerundet wurde der Auftritt des MSC durch die Anwesenheit von Clubfahrer Fabien Neid, der fleissig Autogrammkarten verteilte und Betreuer Günter Bünning, der die Mühe auf sich genommen hatte, Fahrzeug, Zelt und Maschinen wie beim Renneinsatz aufzubauen.
So konnten sich alle Beteiligten des MSC Eichenring während der gesamten Veranstultung über einen regen Zuspruch am Stand freuen.


       


Starke Männer braucht es schon                     Probe für den Ernstfall am 16. September     Fabien Neid mit neuem Anschieber?





Das Team Neid sorgte durch akribische Vorbereitung für den Erfolg des Youngsters in Osnabrück. 
In drei packenden Läufen setzte sich Fabien mit einem dritten Platz und zwei Laufsiegen gegen starke
Konkurrenz durch.


EINWEIHUNG DES NEUEN RENNBÜROS

Bericht der RK

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Größer ausgefallen als sein „Vorgänger“ ist es allemal, das neue Clubhaus des MSC Eichenring. Und gewiss auch sehr viel repräsentativer. Davon konnten sich am Freitag Förderer wie Vereinsmitglieder überzeugen, die das schmucke Gebäude am Rande der legendären Sandrennbahn bei einer Feierstunde in Augenschein nahmen.

„Hier ist sogar eine Fußbodenheizung drin“, sagt Martina Viets. Die Schatzmeisterin beim Scheeßeler Motor-Sport-Club muss es wissen, entgegen den meisten anderen unter der 30-köpfigen Gästeschar. War ihre Firma es doch, die die Heizung hat einbauen lassen. 

Die Technik lief dann auch wie am Schnürchen, wie so vieles bei der gestrigen Schlüsselübergabe für das neue MSC-Schmuckstück. Der Sekt floß jedenfalls schon einmal reichlich, dabei steht der „große Bahnhof“, die offizielle Einweihungsfeier, erst am Sonnabend an.

2016 war es, als der erste Spatenstich für das Clubhaus, für dessen Realisierung neben dem MSC selbst auch Landkreis, Gemeinde, Sparkasse und der Hurricane-Veranstalter FKP Scorpio jeweils einen finanziellen Anteil beisteuerten, getätigt wurde. 

Beinahe schon klammheimlich, möchte man meinen. Mehr Aufmerksamkeit zog im darauffolgenden Jahr, im April, das Richtfest auf sich. Und schon wenige Wochen später, beim Hurricane, konnte die Polizei hier das erste Mal ihre Einsatzzentrale für das Festival einrichten.

750 Arbeitsstunden selbst geleistet

Entstanden sind in dem Neubau zwei Büros (eines für die Papierausgabe während des Rennbetriebs, ein weiteres für den Schatzmeister), ein Aufenthalts- und ein Technikraum sowie behindertengerechte WCs – auch in Eigenarbeit des Clubs, dessen Mitglieder laut Eckhard Koslowski dafür rund 750 Stunden in ihrer Freizeit geleistet hätten.

Für ihn, den langjährigen Club-Vorsitzenden, steht fest: „Mit dem Jahr 2018 beginnt eine neue Ära für uns.“ Dabei würde nicht nur das Clubhaus als sichtbares Zeichen für einen Neubeginn stehen, sondern auch der bereits zum Jahresbeginn vollzogene Vereinswechsel vom Deutschen Motorsportverband (DMV) hin zum ADAC Weser-Ems. 

Zu dessen Vertreter, Ekkehard Beckmann, der gleichfalls eine Aufnahmeurkunde mitgebracht hatte, sagte Koslowski: „Wir sind uns absolut sicher, den richtigen Schritt vollzogen zu haben und versprechen, zum Wohle des Motorsports gemeinsam mit Ihnen an einem Strang zu ziehen.“